IMG_20160808_124806Zum Frühstück gab es … nein kein Gallo Pinto, sondern Omelette. Und dann gibt es für die letzten zwei Wochen auch noch eine SIM-Karte für Panama. 12 USD mit Internet. Ingress!

Für heute hatten wir eine Tour gebucht. Für 30 USD ging es mit dem Boot zum Schnorcheln und auf eine Insel. Das klingt viel, aber ich habe selten eine Tour gebucht, die sich so gelohnt hat!

Los ging es 10:30 Uhr. Wir waren eine Gruppe mit einem australischen und einem mexikanischen Pärchen, drei deutschen Mädels und wir vier (Susi, Franzi, Johannes und ich). Unser Guide, dessen letzte Tour es war, erklärte uns viele Sachen und war sonst auch ziemlich gechillt.

Der erste Halt war auf Sloth Island. Eine – wie der Name schon sagt – Insel, auf der ca. 40 Faultiere leben. Zwei ließen sich sogar blicken und konnten vom Boot aus beobachtet werden. Nicht so schön wie in Puerto Viejo, aber immerhin.

Weiter ging es zu einem Restaurant… also zwei Holzhütten auf einem Steg, die eine war das Restaurant und die zweite die Toilette. Das Wasser dort war so klar, dass man sogar vom Steg die in ca. drei Meter tiefe liegenden Seesterne sehen konnte. Wir haben da geschnorchelt und ich habe mir eine der Rettungswesten genommen und mich treiben lassen, damit ich nicht selber schwimmen musste. Die drei Mädels kommentierten das entsprechend, aber mir war das egal. Beim Schnorcheln habe ich mich an den Pfosten am Fuß und am Finger geschnitten aua. Egal, Salzwasser hilft bestimmt dagegen.

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Weiter ging es nach Cayo Zapatilla. Eine, im Nationalpark gelegene, Insel mit einem echt sehenswerten Strand. Auf dem Weg dahin haben wir auf dem offenen Gewässer sogar Define gesehen! Am Strand gab es von unserem Guide erstmal Rum mit Saft. Da konnte der Tag ja nur gut beginnen! Eintritt in den Park waren 10 USD bzw. 5 USD mit einem Studentenausweis, den ich nicht dabei hatte. Susi hat Ihren Führerschein abgegeben und hat auch nur 5 USD gezahlt. Haha. Verdammt!

Der Guide hat uns dann auf einen Rundgang durch den Park geführt, bei dem er uns ein bisschen was erklärt hat. Ein Rum to go und los geht es. Man hat Spinnen gesehen (große Spinnen wäh) und Mangroven und Dschungel halt. Der Guide hat uns eine Kokosnuss in die Hand gedrückt und mir gesagt, ich solle sie mitnehmen. Typische Tourifotos am Strand konnte man auch noch machen!

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Zurück am Strand hatten wir dann so zwei Stunden Zeit, die wir damit verbrachten, im Wasser zu sitzen, zu reden und uns zu betrinken. Sehr cool. Man sitzt quasi in der Badewanne und betrinkt sich.

Zurück ging es gegen 15 Uhr zu dem Steg-Restaurant. Diesmal lagen dann so ziemlich alle mit den Rettungswesten im Wasser und ließen sich treiben. Haha, aber mich noch auslachen! Hier gab es dann auch noch Bier vom Restaurant für 1 USD. Der Guide hat dann ein Surfbrett angeschleppt und wir haben uns im Surfen hinter dem Boot mit Seil probiert. Einige konnten das echt gut, ich war da weniger talentiert und habe sehr viel Meerwasser geschluckt!

Jetzt ging es zum eigentlichen Grund des Ausflugs, dem Schnorcheln. Da gab es viele Fische und einen Abgrund an dem es steil nach unten ging, bis man nichts mehr sehen konnte. Hallo Angst! Schnorcheln waren wir auch nur kurz, weil alle echt erschöpft waren.

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Zurück im Hostel habe ich kurz geschlafen und 19 Uhr sind wir zur Happy Hour wieder in der Bar gewesen. Der Selina Upper-London Mule-Verschnitt. Ihr wisst. Lecker. Also saßen wir am Meer und unterhielten uns in der Gruppe der drei Mädels, uns und dann kamen auch noch zwei Österreicherinnen dazu. Ein sehr schöner Abend, der für mich noch nicht zu ende war.

Irgendwann kamen zwei Schweizer auf uns zu, weil wir deutsch sprachen und fragten uns, ob wir noch mit feiern gehen wollen. Da spielt auf einer anderen Insel eine Band. Alle sagten nein, aber never say no, ich wollte mit. Schnell noch Geld holen, Chayenne habe ich auch noch überredet, und dann ging es auch schon los ins Boot und ab auf die Nachbarinsel. Die Fahrt war oneway 5 USD.

Auf der Isla Carenero sind wir in Bubbas House gelandet, wo eine Live-Band gespielt hat. Rockige, aber gute Musik. Auf der Karte gab es Wein und Bier. Also erst mal einen Weißwein für 4 USD bestellt. Allerdings habe ich nur einen kleinen Schluck bekommen, weil die Flasche und der Weinvorrat leer waren. Den Rest bekam ich für 1 USD. Läuft. Der Abend war cool, ich habe mit den Österreicherinnen geredet und getanzt. Mal verstreut, mal wieder zusammen. Zurück ging es gegen 12 Uhr. Wieder für 5 Dollar und die Schweizer meinten, dass Sie jetzt noch weiter gehen. Das Boot hat uns dann direkt in der Disco abgesetzt: Dem Iguana.

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Dort lief normale Discomusik, bisschen HipHop, bisschen House und von der Disco raus konnte man direkt ins Meer springen. Gegen 1 Uhr war ich dann noch mal im Hostel, Geld holen, und dann weiterfeiern!

Als wir gegangen sind, gab es außen noch Street Food. Der Hot Dog mann hatte seinen Spaß mit mir, ich habe gleich mal zwei Hot Dogs gegessen. Das war in seiner gesamtheit einer der besten Tage, den ich seit langem hatte! Gegen 4 Uhr war ich dann im Bett und gegen 9 Uhr dann auch schon wieder wach.