Улаанбаатар Tag 1, erstes Hostel

IMG_20130806_062152Praktischerweise waren mehr Leute aus dem Zug im gleichen Hostel wie ich und einer hatte einen Fahrdienst organisiert, dem wir uns anschließen konnten.

Im Hostel wurden wir erst mal nicht so wirklich beachtet und dann in einen Zwischenraum verfrachtet. Dort habe ich ein bisschen geschlafen und mir dann ein neues Hostel gesucht. Ich buche immer nur eine Nacht, genau für den Fall, dass mir die Hostels nicht zusagen.

Dann habe ich mir die Stadt an bisschen angesehen und ich muss sagen, die Stadt ist der Wahnsinn. Aber nicht im positiven Sinne: Es ist laut, dreckig, ständig Smog, ständig atmet man Autoabgase ein und eins lernt an ganz schnell: Autos haben IMMER (!) Vorfahrt. Immer. Egal, ob die Fußgänger-Ampel grün ist.
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Über die Straße geht man folgendermaßen: Man schaut nach links, ob frei ist, dann läuft man bis zum Mittelstreifen und wartet, bis von rechts nichts mehr kommt. Man stelle sich das jetzt auf der Münchner Straße zum Berufsverkehr vor. Nicht-Nürnberger Leser nehmen eine große Straße (wirklich groß) mit vieeeeel Verkehr.

Zurück im Hostel habe ich noch das Pärchen aus Listvyanka getroffen, die gerade auf dem Weg zu einer Gobi-Tour waren (zu den Touren nachher später mehr von mir).

Abends habe ich mich mit den deutschen Mädels noch mal getroffen und wir sind auf ein Bier in einen Pub gegangen.
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Ich kann UB doch was positives abgewinnen: Nachts ist die Stadt mit den grell bunten Reklametafeln und Lichtern echt schön und außerdem kann man auf Englisch kommunizieren, was das Leben ein bisschen einfacher macht. Das kommt daher, dass fast jeder Mongole schon einmal im Ausland war. Es ist auch oft passiert, dass man durch die Stadt läuft, und da kommen zwei entgegen, die deutsch sprechen.